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T. Seidel

“t-t-t” am Smartboard…

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“ttt”…. das kennt man vielleicht noch aus Fortbildungen zu Klippert oder der Pädagogischen Schulentwicklung (LISUM): “touch – turn – talk”. Das meint nicht anderes, als dass man z.B. eine Wortkarte zunächst an der (Kreide-)Tafel befestigt (Magnet, Klebepunkt) , sich dann zur Klasse umdreht und erst dann dazu spricht – also nicht zur Tafel reden! Immer Sprech-Kontakt direkt zur Schülergruppe suchen. Also irgendwie kein neues Problem, was von Kritikern der Arbeit am interaktiven Board nachgesagt wird: “Die Lehrkraft steht ja immer mit dem Rücken zur Klasse…!”

Für das interaktive whiteboard heißt das…

…etwa “create – turn – talk” für die Phase, wo die Lehrkraft allein am Board arbeitet. “Ctt” klingt leider nicht so gut wie “ttt”… Oft kann man von der Seite arbeiten, sich als Rechts- oder Linkshänder die Miniaturansicht z.B. auf seine Seite holen. Dann kann man zur Gruppe sprechen und Wörter oder Bilder am Board gleichzeitig verschieben. Wenn man aber zum Board hin stehen muss (schreiben, zeichnen) gilt eben: erst gestalten, dann umdrehen, dann sprechen. Am Board ist es auch viel öfter so, dass man vorher der Lerngruppe sagt, was man gleich tun wird. Einerseits inhaltlich (“Ich zeige euch jetzt, an welcher Stelle das Nomen im Satz noch stehen  kann.”) aber auch Software-technisch (“Ich benutze jetzt das Linien-Werkzeug um etwas zu unterstreichen”). Das hilft den Schülern auch gleich mitzubekommen, wie die Werkzeuge des Boards sinnvoll eingesetzt werden.

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