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T. Seidel

Smart lernen und selber lernen…

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Geschafft! An meiner Schule wurden nun zu den sechs vorhandenen sieben weitere Smartboards installiert. Neue Kolleginnen arbeiten sich nun ein. Da wir die Smartboards nach und nach einführen, gibt es nun schon Kolleginnen, die seit Anfang des Schuljahres 09-10 damit arbeiten und schon recht erfahren sind – sie können die neu hinzu kommenden Kolleginnen direkt unterstützen. Trotzdem stellt sich die Frage nach der SCHiLF (schulinterne Lehrerfortbildung). Wir machen das so:

– Probleme technischer Natur sammeln sich beim IT-Betreuer (Lehrer an der Schule – ich); ich gebe sie, wenn möglich an unsere Mitarbeiterin im PC-Raum weiter, die sich dann kümmert; sonst mache ich es selber

– Anwendung des Boards und der Notebooksoftware: Ich mache eine Einführung für die neuen Kolleginnen; die Kolleginnen helfen sich auf schnellem Wege über den Schulflur, nebenbei im Lehrerzimmer

– Eine Kollegin ist speziell Ansprechpartnerin und Multiplikatorin für die JüL (jahrgangsübergreifendes Lernen, Klasse 1-3 gemischt); an sie gebe ich dann auch Materialien und Infos (SMONS usw.) zur weiteren Verteilung weiter.

– Selber lernen: Hier über die Pixeltafel und über http://www.youtube.com/user/SMARTtechGermany können sich alle Kolleginnen informieren; die kurzen Filme bei youtube sind sehr hilfreich.

– Langfristig: Wir machen ca. zwei mal im Halbjahr Treffen, um nicht nur bei der Benutzung der Software, sondern auch beim pädagogischen Einsatz weiter zu kommen.

– Schülerinnen und Schüler: In den Klassen mit Smartboards werden einzelne Kinder zuständig für die “Technik”: können Boards ein- und ausschalten, achten auch die Abschaltung des PC bei Unterrichtsende usw.

– “Fortbildung” für Schülerinnen und Schüler; im Schwerpunktunterricht der sechsten Klassen findet das schon statt (die Sch. machen Vorträge am Smartboard und lernen so die Software UND deren sinnvollen Einsatz kennen). Das kann man noch ausbauen. Klassenübergreifende “Computerlotsen”/“Smarties” werden angestrebt…

(vorläufiges) Fazit: Durch die schnelle Entwicklung (Kolleg. machen schnell “große Schritte” beim Einsatz des Smartboards) bieten sich keine herkömmlichen Fortbildungsstrukturen innerhalb der Schule an. Vielmehr ist es nötig, die nun schon vorhandenen Kompetenzen der Kolleg. für die anderen zu erschließen, sie zusammen zu bringen. Das geht eher “mal nebenbei” als auf langfristig geplanten Treffen. Zudem hat ja schnell jeder einen anderen Kenntnisstand. Durch Selber-Lernen und gezielten Austausch und Vermittlung bestimmter Inhalte (SMONS, Tafelbildgestaltung für Fortgeschrittene) können die Kolleginnen eher die passende Unterstützung für sich finden.

Die langfristige Implementierung des Lernens mit elektronischen Medien an der Schule braucht dann aber auch für die Verankerung im Schulprogramm Austausch und gezielte Evaluation bei speziellen Treffen oder Konferenzen.

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