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T. Seidel

“Mein” Whiteboard und die Umwelt

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Heute auf dem pädagogischen Nachmittag (Lehrer treffen sich bei uns regelmäßig zu päd. Themen) meiner Schule habe ich eine Smartboard-Gruppe geleitet. EINEN Aspekt – einer der sehr wenigen kritischen neben einer insgesamt sehr positiven “Whiteboard-Stimmung” – möchte ich hier kurz erwähnen… (Danke an Kollegin S.!) “Merkwürdigerweise” erscheint er selten in Herstellerprospekten…. “Wie viel Strom verbraucht eigentlich so eine interaktive Tafel?” Natürlich, das Board selber läuft ja nur über USB, also minimaler Stromverbrauch. Aber der Beamer? Sicher, bei Smart – wie wohl auch bei vielen anderen Herstellern – neueste Modelle mit Öko-Modus usw.. Trotzdem eine Überlegung wert: Wie oft schaltet man aus? …oder auf standby? Oder immer lampenbelastend an-aus, an-aus…. Wenn man dann am Board noch Umwelt-Unterricht macht (eine schöne Grafik zum Stromverbrauch direkt aus dem mega-stromverbrauchenden Internet…) sollte man schon ins Grübeln kommen.

Vorläufiges Fazit: Die interaktiven Tafeln ermöglichen einen modernen, vielfältigen und anregenden Unterricht (siehe dazu die Artikel hier in der Pixeltafel). Deshalb sollte man nicht aus Stromspar-Gründen darauf verzichten. Der Kosten-Nutzen-Vergleich geht für mich eindeutig für die interaktive Tafel aus. Trotzdem lohnt es sich schon über “Abschalten der Standby-Funktion” über die Ferien, An-und-Ausschalten am Unterrichtstag usw. nachzudenken. 

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