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T. Seidel

Lernplakate erstellen: auf Papier oder am SMART Board?

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imageDas Lernplakat als Ergebnis der Partner- oder Gruppenarbeit hatten seinen festen Platz im Methodencurriculum der Grundschule. Mit einem SMART Board im Klassenraum kann ein Vortrag nun natürlich auch digital am Board erstellt werden. Was sind Vor- und Nachteile der Arbeit auf Papier oder am SMART Board? Aus vielen Aspekten habe ich einige herausgesucht, die vergleichbar sind und gegenüber gestellt.

Auf schuleundcomputer.de finden Sie hier eine Gegenüberstellung von Aspekten der Erstellung und Präsentation – so oder so. Zum Download der pdf.

Vorläufiges Fazit: “Mal so, mal so…” So ergiebig die Arbeit an einem Plakat für die SuS sein kann, die Präsentation ist immer schwierig. Zeigt man es vorn im Klassenraum und redet dazu, können die SuS ab der zweiten reihe nichts mehr erkennen. Also werden oft die Plakate vorher bei einem Rundgang durch die Klasse angesehen. Wenn dann aber wieder eine/r vorne steht, können die SuS nur den mündlichen Ausführungen folgen.

Am SMART Board (wenn die Bedingungen gegeben sind, s.u.), können die Vortragenden den Vortrag steuern, aufdecken, Texte und Bilder groß und lesbar erscheinen lassen oder abdecken. Die SuS im Publikum können so besser folgen: sehen, lesen, hören, Zusammenhänge bildlich gezeigt bekommen. Der Erklärungswert des Vortrages scheint so besser umsetzbar zu sein.

Dagegen ist ein Lernplakat für die Leser später, nach der Präsentation im Klassenraum auch etwas richtig zum Stöbern, wenn es gut gemacht ist.

Trotzdem sollten die SuS insbesondere in Klasse 5/6 mit beiden Vortragsformen arbeiten und ihre Erfahrungen sammeln. Plakate, Übersichten, Flipchartseiten, Wandzeitungen zu erstellen ist IMMER ein Thema, auch wenn später im Büro überall Computer stehen.

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