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T. Seidel

Klippert und mein Smartboard…

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Vom Klett-Grundschulkongress am Samstag habe ich neue Anregungen für die Unterrichtsgestaltung mitgenommen und “alte” wieder aufgefrischt. Besonders der Vortrag von Klippert war sehr anregend. Insgesamt ging es um eine Individualisierung des Lernens und um individuelles Fördern. Neben der Notwendigkeit der Individualisierung im Unterricht (Heterogenität der Lerngruppen) stand im Mittelpunkt die Schülerkooperation zu verstärken.

Wo und wie findet die interaktive Tafel ihren Platz?

image Wenn es um Freiarbeitsstunden, Wochenplan, Stationenarbeit, Projektarbeit und Präsentation geht, ist die interaktive Tafel EIN Element (neben Arbeitsblättern, Lehrbuch, Kartei, Lernspiel usw.) . Sicherlich ist es ungeeignet um die ganze Schulstunde über nur den Tagesplan o.ä. zu zeigen. So könnte man die Funktionen der Tafel für die Schüler/-innen gar nicht angemessen nutzen (Dazu demnächst mehr). Die interaktive Tafel bietet genügend Möglichkeiten, auch den Schüler/-innen die “Arbeit” daran zu überlassen. Sehr passend für kooperative Arbeit in kleinen Gruppen (Lernaufgaben, Lernspiele, Internetrecherche bei der alle Gruppenmitglieder mitmachen und mitschauen können…). Interaktive Übungen am Board bieten auch häufig noch die Möglichkeit der (Selbst-) Kontrolle, so dass hier die Lehrkraft nicht eingreifen muss.

Direkt bei Klipperts Methodenlernen kann die Tafel auch eingesetzt werden. Sogar beim “Text-Markieren”….Schüler/-innen an der Tafel lesen gemeinsam einen Text, entscheiden, was markiert werden muss, machen dies am Board und können dort auch korrigieren.
Präsentation – dazu ist die interaktive Tafel natürlich ideal geeignet. Eigene Bilder zum Vortragsthema einscannen (oder schneller abfotografieren mit Digitalkamera oder noch schneller mit der webcam) und an der Tafel zeigen, dort hinein-markieren oder Anmerkungen schreiben ist allemal für die Klasse interessanter, als wenn die Schülerin/der Schüler den Vortragordner vor der Klasse hochhält…

Aber auch hier gilt, ganz nach Klippert und der eigenen Lehrerfahrung, dass ein Arbeitsmaterial, wie die interaktive Tafel es in diesem Moment ist, kleinschrittig eingeführt werden muss.

Schließlich bedeutet freieres Arbeiten immer auch, dass es neben den Präsentationsphasen am Ende am Anfang Einführungsphasen gibt. Das neue Lernmaterial muss erklärt werden, Aufträge auf Arbeitsblättern müssen geklärt werden usw. Eingescannte Arbeitsblätter und Karteikarten o.ä., die benutzt werden sollen, können an der interaktiven tafel natürlich gut und schnell der ganzen Lerngruppe präsentiert werden, damit dann im weiteren Verlauf selbstständiges Arbeiten möglich ist.

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