pixeltafel.de

T. Seidel

Das Smartboard reicht nicht…

| Keine Kommentare

 

Die Kreidetafel im Klassenraum wird natürlich nicht nur für Tafelanschriften genutzt. Mit Magneten befestigt man Schülerarbeiten im Kunstunterricht zur Präsentation, ein Plakat wird dort als Impuls aufgehängt usw. . Und die Tafelanschriften sind auch von unterschiedlicher Qualität: Das gut überlegte Tafelbild oder nur eine paar Notizen (Milchdienst, Hinweise für die Schülerinnen und Schüler zur Klassenorganisation…) oder auch die Hausaufgaben – beliebt: auf einer Tafelseite führen die Lehrer/-innen eine Liste der Hausaufgaben über die Woche. Nicht zu vergessen der Wochenplan im differenzierten Unterricht (Textanschriften ergänzt mit Hinweiszetteln, Symbolen auf Pappe usw.).

Da kann man nicht einfach die Kreidetafel „rauswerfen“ und nur durch ein Smartboard ersetzen.Man kann ja nicht die Hausaufgaben auf die elektronische Tafel schreiben und 1 Minute später das Smartboard ausschalten.

Also muss das Smartboard durch Pinnwände oder normale Whiteboards ergänzt werden. Dafür muss es individuelle Lösungen geben wobei die Vorlieben und Arbeitsweisen der jeweiligen Lehrkraft berücksichtigt werden.

Neben dem Smartboard scheint mir ein fast gleich großes Whiteboard (das sollte passen, wenn dort vorher die große Kreidetafel gehangen hat) sehr sinnvoll. Schreiben sollte da nur die Lehrerin/der Lehrer. Diese Anschriften können dann auch gemacht werden ohne das Smartboard einzuschalten und/oder sie sind dauerhaft (Hausaufgaben!) für die Schülerinnen und Schüler zu sehen.

Zusätzlich sollte es im Klassenraum sowieso noch Pinnwände geben um Schülerarbeiten, Plakate und Arbeitsanweisungen über Büchertischen usw. zu befestigen.klassenraum_planung

Schreibe einen Kommentar