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T. Seidel

Aufräumen in der Wolke

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Das Ende des Schuljahres (heute zumindest in Berlin und Brandenburg) ist auch Zeit zum Aufräumen. Das heißt heutzutage nicht nur regale und Schreibtische im Klassenraum, sondern auch Festplatte und Verzeichnisse auf dem PC in der Schule und zu Hause. Das SMART Board im Klassenraum hat die Anzahl der digitalen Unterrichtsvorbereitungen stark erhöht. Digitale interaktive Arbeitsblätter, Tafelbilder…
An anderer Stelle hier habe ich schon über die “Wolke”, das Cloud-Computing geschrieben. Weg von der lokalen Festplatte, hin zum Speichern am zentralen Server irgendwo bei einem Anbieter mit Vor- und Nachteilen! Kai Biermann hat dazu in der Zeit-online

http://www.zeit.de/digital/mobil/2011-06/apple-icloud geschrieben. Neben einigen Anmerkungen zu rechtlichen Aspekten, die meiner Meinung nach noch nicht zu Ende recherchiert sind (was GENAU Apple da vorhat und wie es gehen wird, wird man sehen), interessierte mich der Artikel auf der zweiten Seite. Man lädt Daten nach und nach hoch, sammelt in der Cloud, aber wie bekommt man sie zurück? Oder lässt man dort alles gespeichert aus den letzten Jahren? Bei einem Überblick über gängige Cloud-Anbieter fiel mir auf, dass es meist nicht leicht ist viele Dateien auf einmal wieder downzuloaden. Das würde nötig, wenn die Daten in der Cloud verändert worden sind gegenüber den eigentlichen Quelldaten auf meinem lokalen PC. Also sollte man die Cloud nur zum Synchronisieren benutzen. Dann kann man ja bequem auf dem eigenen PC löschen, per Synchronisation wird auch (hoffentlich endgültig?!) im Cloudspeicher gelöscht.

Wie sich das in der Schule entwickelt, wird man sehen. Die Schüler speichern online, haben ihre Daten immer parat, aber die Rechtsproblematik bleibt…

Also Aufräumen ist angesagt, sich trennen von überflüssigen und redundanten Daten…in der Cloud wie auf der Festplatte Smiley

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