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T. Seidel

Verstärkt das interaktive Whiteboard den Frontalunterricht? Unterrichtsszenen

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“Kann sein” – “muss aber nicht…”

Ein Thema, was mich seit der Einführung des Smartboards an meiner Schule, in meinem Unterricht, sehr beschäftigt. Hier im Blog schreibe ich ab und an etwas dazu, ergänze Neues…

Um das interaktive Whiteboard nicht nur der Lehrkraft als frontales Präsentationsmedium in die Hand zu geben, müssen Unterrichtssituationen geschaffen werden, in denen die Schülerinnen und Schüler selbstbestimmt am Board oder mit Hilfe des Boards arbeiten können.
In meinem Unterricht (Klasse 4) gibt es z.B. folgende Situationen, in denen der Frontal-Präsenz-Einsatz durch den Lehrer nicht stattfindet oder in schülerbestimmtes Arbeiten am Board übergeht.

Dazu ist zu erwähnen, dass wir mit dem am Smartboard angeschlossenen PC einen Arbeitsplatz inkl. TFT dort eingerichtet haben, den zeitweise auch die Schülerinnen und Schüler nutzen können. Aktuelle Beispiele:

– Frontal wird von der Lehrkraft die neue Aufgabenform “schriftliche Division” in der Lernwerkstatt (Medienwerkstatt Mühlacker) vorgestellt. Einzelne Schü. kommen nach vorne und lösen Teile der Aufgabe. Während dann Einzel- oder Partnerarbeit der Schü. im Mathmatik-Arbeitsheft durchgeführt wird, kommen zwei Schü. an das Whiteboard und arbeiten in der Lernsoftware weiter. Die anderen Schü. kümmern sich um ihre Aufgaben, die Lehrkraft unterstützt hier und da. Nach zehn Minuten etwa wechseln die Schü. am Board, nun sind es drei. Sie erklären sich gegenseitig und helfen einander, reden über die Rechenoperation (!). Nach zehn Minuten – nächster Wechsel.

– Während Einzel- oder Partnerarbeit im Klassenraum stattfindet, schreiben zwei Schülerinnen am Smartboard-PC einen Beitrag für den Blog der Klasse (www.pantherblog.de). Das Board wird dabei “blau”-geschaltet (auf PC-Eingang 2). Nach Kontrolle durch den Lehrer wird das Smartboard am Stundenende wieder angeschaltet, die beiden Schülerinnen zeigen den anderen ihren Beitrag. Gemeinsam wird gelesen.

– Übungszeiten: Wie hier im Blog schon erwähnt, brauchen die Schü. Übungszeit am Board, um gut schreiben zu können (Ziffern bei Mathematikaufgaben!!!). Im Computerraum sind alle Schü. mit Freiarbeitsaufträgen an ihren PC beschäftigt. Zwei Mädchen üben sich einfach am Board beim Schreiben, probieren Linien-ziehen für die Darstellung von Mathematikaufgaben usw.. Der Lehrer unterstützt währenddessen andere Schü. am PC. besonders in der Computerstunde (einmal wöchentlich) nutzen die Schü. das Smartboard im PC-Raum nun für selbstständiges Üben mit der Notebook-Software – schreiben, verschieben, löschen, vergrößern…

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