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T. Seidel

Fotos von Schülerarbeiten im Unterricht

| 1 Kommentar

Die Frage ist: Wie mache ich am besten Fotos von Arbeitsergebnissen von Schülern im Unterricht so, dass ich sie weiter nutzen kann? Es geht um Bilder im Kunst-Unterricht, die wir per SMART Board/Beamer präsentieren wollen, um eine Nutzung in einem Blog, um fotografierte Mindmaps, die in angemessener Größe präsentiert werden sollen.

Vorab, jede Veröffentlichung auch von Schülerarbeiten (gemaltes Bild im Kunstunterricht) erfordert eine Einverständnis der Schüler.

image LEHRER-SMARTPHONE

Das scheint ja heute die erste Wahl zu sein.

+ sehr gute Fotoqualität
+ immer bei der Hand
+ großes Display
+ Weitergabe (“teilen”) sehr leicht (Cloud, wenn rechtlich erlaubt!, für Mail sind die Dateien meist zu groß)

– auf dem Handy vermischen sich private und Schulbilder (das wird dann schwierig, wenn man das Smartphone am Schul-PC anschließt um einige Schülerarbeiten zu zeigen)
– kann man den Schülern nicht in die Hand geben zum Selbst-Fotografieren ihrer Arbeitsergebnisse
– teilweise schwierig am PC anzuschließen (Datenkabel USB, Erkennung des Smartphones gelingt nicht immer), damit schwierig am SMART Bord oder Beamer (selten, aber eventuell kabellose Lösung im Klassenraum)

 

image FOTOAPPARAT DIGITAL

Heute schon etwas “altmodisch”.

+ handlich kleine Kompaktkamera
+ gute Qualität meist auch bei preiswerten Kameras (100 €) (aber oft im Display bei Nahaufnahmen deutlich unklarer als Smartphonecams)
+ SD-Karte kann im Kartenleser-Stick schnell am PC angeschlossen werden (Ansicht am SMART Board, am Bildschirm/Beamer)
+ Nutzung NUR für den Unterricht, daher keine Vermischung von privaten und schulischen Bildern, alle Bilder auf einer SD-Karte
+ Kann man den Schülern in die Hand geben

– kleines Display mit oft geringer Qualität (ggü. einem Smartphone)

 

image DOKUMENTENKAMERA

+ Wenn sie fest aufgebaut ist am Klassen-PC, leichte sofortige Nutzung und Präsentation am SMART Board/Beamer
+ OHNE Speichern nutzbar, daher rechtlich sicher (Projektion NUR im Klassenraum)
+ Qualität auch kostengünstiger Modelle heute meist schon gut
+ Kann auch von den Kindern bedient werden
+ Fotografieren möglich (Allerdings, wo wird gespeichert? Lehrerverzeichnis auf dem Schulserver, USB-Stick der Lehrkraft)

 

Vorläufiges Fazit für meine Arbeit:

Nachdem ich im Kunstunterricht eine zeitlang mein Smartphone genutzt habe (www.mmgkunstblog.de), steige ich nun wahrscheinlich wieder auf die digitale Kompaktkamera um. Die Vermischung von Privatem und Schulischem gefiel mir nicht und verhinderte eher eine vielseitige Nutzung. Auch die Teilnahme der Schüler/-innen (selbst fotografieren) finde ich sehr wichtig. Und mit dem Kartenleser und der SD-Karte geht die Übertragung an den Schul-PC schnell. NUR – dabeihaben muss man die Kamera nun noch (und der Akku muss aufgeladen sein).

Ein Kommentar

  1. In diesem Beitrag habe ich beschrieben, wie man mit Hilfe eines Windows Smartphone Schülerprodukte streamen kann.
    https://grosty.wordpress.com/2015/03/30/kabellose-verbindung-eines-mobilen-endgerates-in-der-schule/
    Beim Streamen werden keine Inhalte gespeichert und man ist damit auf der „Rechtssicheren“ Seite.
    In dem Artikel ist des weiteren beschrieben, wie man sich kostengünstig eine Dokumentenkamera bauen kann.
    https://grosty.wordpress.com/2014/12/07/wie-spare-ich-mir-den-kauf-einer-teuren-dokumentenkamera-tipp-fur-schulen/
    Damit ist eine oben beschrieben Umsetzung schnell und günstig umsetzbar.

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